Canons Berechenbarkeit, Verschleiß und andere Unliebsamkeiten
Seit knapp 5 Jahren fotografiere ich nun mit einer EOS 300D wie wild in der Gegend herum. Knapp 30 000 Verschlüsse durfte mir die Kamera in dieser Zeit bescheren, und dann war es soweit. Während dem Marathon 2008 in Regensburg bricht ein winzig kleines Plastikstiftchen im inneren der Kamera von der Halterung eines Spiegels ab und verwehrt der Kamera den ordentlichen Dienst.
Seit dem habe ich die Wahl zwischen zwei Dingen. Eine möglichkeit ist ein nur zu einem Viertel belichtetes Bild wie hier zu sehen:

Das andere ist Fotografieren ohne Autofokus. Der Spiegel, der jetzt nur noch im echten Wortsinn manuell hochklappt wo er hinsoll, sollte das Licht zum Autofokus-Sensor lenken, und beim Auslösen mit dem großen Spiegel hochklappen. Jetzt bleibt er entweder unten und mein Autofokus geht und Ich kann wunderbar scharfe Bilder wie oben machen, oder nach dem Zufallsprinzip Sportbilder schießen und daheim kräftig aussortieren.
Im Alltag des Fotografierens stört das eigentlich nicht sehr. Für Scharfstellen hat man gemeinhin immer Zeit. Allerdings bei schnellen Events, wie Marathon oder auch dem Regensburger Triathlon hat man keine Chance. Mal sehen wie ich das dieses Jahr löse, wenn die Tristar mich wieder ums fotografieren bittet…
Aber der eigentliche Hammer kommt jetzt erst:
Laut einer nicht allzulangen Internetrecherche zu diesem Problem, kommt das bei dieser Kamera so wahnsinnig oft vor, dass sogar schon Reparatur-Anleitungen zum selbermachen im Netz existieren, die Ausführlicher als jedes Photoshop-Tutorial sind. Canon hat bei diesem Bauteil schon ziemlich mutwillig gepfuscht meiner Meinung nach. Der Spiegel, der ganz natürlich dem hoch und herunterklappen ausgesetzt ist, sollte doch bei einer so hochwertigen Kamera (jaja ich wusste, ich hätte mir die 1D kaufen sollen…) länger halten als „nur“ 30 Kiloaufnahmen. In einem Zeitraum von fünf Jahren ist das meiner Meinung nach wirklich nicht viel und tritt vielleicht bei der Volks-Spiegelreflexkamera auf, die es nächstes Jahr bei Aldi via „Bild“ zu kaufen gibt.
Eine Reperatur kostet mich dann ungefähr so viel wie die Kamera heute neuwertig noch wert ist. zwischen 200€ und 300€. Mal sehen ob ich das machen werde. Spätestens für den Triathlon werd ich mir wohl was überlegen müssen…

[...] auch die kompakte geschrottet. Die eine ging aus widrigen Umständen von selbst kaputt (Ich berichtete , an der Kleinen war ich selbst schuld. Zu oft aus der Tasche gefallen, draufgehockt und [...]
πquable µstere schrieb dies am 8.Juli.2008 um 5:09 |